Beeindruckende Ergebnisse in der Freilandhaltung mit DanBred Duroc

In Vorslunde, unweit von Give in Dänemark, liegt Greensgaard. Hier betreiben Peter Bruun und Lene Conradsen eine Freiland-Schweineproduktion, bei der die Hälfte der Genetik aus DanBred Duroc besteht– eine Lösung, die optimal zu ihrem Betrieb passt; davon sind sie überzeugt.

 

Auf Greensgaard werden 1.050 Sauen gehalten und jährlich rund 30.000 Mastschweine produziert, die direkt an die landesweite Supermarktkette REMA 1000 vermarktet werden. Die Idee der Freilandhaltung entstand bereits 1995, nachdem Peter in England erstmals Schweine im Freiland gesehen hatte. Daraufhin kehrte er mit dem festen Entschluss nach Dänemark zurück, ein solches System auch dort erfolgreich umzusetzen. Einige Jahre später stieß Lene zum Betrieb und übernahm die Verantwortung für die Schweinehaltung, obwohl sie ursprünglich eine Laufbahn als Tierärztin in der Freilandschweinehaltung anstrebte. Ihr war es wichtig, praktische Erfahrungen in der Schweinehaltung zu sammeln, bevor sie Tierärztin wird.

 

„Aber ich bin hier geblieben. Ich liebe es, das ganze Jahr über von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang draußen zu sein. Und nicht nur ich – auch die Schweine genießen das Leben im Freien, selbst bei Schnee und Frost“, sagt Lene lächelnd.

 

Der Weg zu einer erfolgreichen Freilandproduktion war lang und erforderte stets die Balance zwischen Wirtschaftlichkeit, Tierhaltung auf der Weide sowie Angebot und Nachfrage. Im Jahr 2015 lernten sie Karsten Dejberg kennen, der als Bindeglied zwischen REMA 1000 und den Schweinen auf Greensgaard fungiert. Er kümmert sich um alle Zwischenschritte und unterstützte sie dabei, 2017 die Liefervereinbarung mit REMA 1000 zu sichern.

 

„REMA 1000 war genau die richtige Supermarktkette für uns. Dort wurde großer Wert auf die persönliche Geschichte hinter dem Produkt gelegt – so waren wir mit einem Foto auf den Fleischverpackungen im Kühlregal vertreten“, erklärt Lene.

 

Genetikauswahl auf Basis von Leistungsdaten

Lene arbeitet gerne praktisch im Stall und kümmert sich intensiv um die Tiere. Sie hat aber zugleich klare Vorstellungen davon, wie der Betrieb geführt werden soll. Entscheidungen trifft sie konsequent auf Grundlage von Zahlen und Fakten – ein Ansatz, der auch bei der Wahl der Genetik entscheidend war.

DanBred Duroc wurde im Jahr 2024 eingeführt, nachdem die Leistungen mit der bisherigen Genetik rückläufig waren. Mit dem vollständigen Umstieg auf DanBred Duroc als Vaterlinie für alle Würfe zeigte sich sofort ein deutlicher Effekt: Der Muskelfleischanteil stieg von einer auf die andere Woche um zwei Prozent.

 

„Zunächst dachte Peter, die Messgeräte im Schlachthof seien defekt oder ähnliches. Doch nach einigen Wochen mit konstanten Ergebnissen konnten wir klar erkennen, dass dies auf den Einsatz des DanBred Duroc-Sperma zurückzuführen war“, so Lene.

 

Seitdem liegt der Muskelfleischanteil stabil bei knapp 60 %. Gerade in der Freilandhaltung sind ein hoher Muskelfleischanteil und eine gute Futterverwertung entscheidende Leistungsmerkmale – insbesondere, da die Tiere mehr Bewegungsfreiheit haben, auf Tiefstreu gehalten werden und ganzjährig Zugang zu Außenbereichen haben. Dies führt zu einem erhöhten Futterbedarf. Lene schätzt, dass im Vergleich zur konventionellen Haltung etwa 0,3 zusätzliche Futtereinheiten je Kilogramm Zuwachs benötigt werden. Im vergangenen Jahr lag die durchschnittliche Futterverwertung bei Greensgaard bei 2,68 kg Futter je kg Zuwachs.

 

„Für uns geht es darum, eine Genetik zu wählen, die optimal zu unserem Produktionssystem passt. Mit dem DanBred Duroc-Eber erzielen wir einen sehr guten Muskelfleischanteil – und damit sind wir sehr zufrieden“, sagt Lene.

 

Auch wenn die Freilandhaltung für Lene eine ideelle Komponente hat, ist die Schweineproduktion letztlich ein wirtschaftlich geführtes Unternehmen. Wie jeder andere Betrieb müssen sie ihre Produkte erfolgreich vermarkten. Aktuell erleben sie ein gesundes Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage.

 

Mittwochstraining – mehr als nur Fitness

Neben der Arbeit mit den Tieren legt Lene großen Wert auf gute Mitarbeiterführung und ein positives Arbeitsumfeld für die 17 Angestellten – ein Aspekt, für den sie später einmal in Erinnerung bleiben möchte.

 

„Wir möchten eine Arbeitskultur schaffen, die von gegenseitigem Respekt und Vertrauen geprägt ist. Das ist besonders wichtig, da wir auf einer Fläche von über 86 Hektar arbeiten und uns nicht ständig begegnen“, erklärt sie.

 

Seit fünf Jahren gehört das Mittwochstraining fest zum Betriebsalltag. Personal Trainerin Jeanette kommt regelmäßig auf den Hof und führt mit dem gesamten Team ein Trainingsprogramm durch. Lene ist überzeugt, dass es wichtig ist, körperlich fit zu bleiben, da die ganzjährige Arbeit im Freien unter verschiedensten Witterungsbedingungen sehr belastend ist.

 

„Ich möchte meine Mitarbeiter bestmöglich unterstützen, damit sie langfristig gesund bleiben und nicht so körperlich verschleißen wie mein Mann und ich. Außerdem stärkt es das Gemeinschaftsgefühl – und wir lachen viel, besonders wenn am nächsten Tag jemand Muskelkater hat“, sagt Lene lachend.

 

Greensgaard hat sich so zu einem starken Betrieb mit einer professionell organisierten Freilandproduktion entwickelt – und genau das ist vor Ort deutlich spürbar.

Teilen:

Facebook
LinkedIn
WhatsApp

Laden Sie unsere Handbuch-App herunter

Am beliebtesten

Erhalten Sie alle aktuellen Updates

Tragen Sie sich in unsere Liste ein und erhalten Sie wertvolle Einblicke und praktisches Wissen direkt in Ihr Postfach.

cONTACT danbred

We can help you transition to DanBred genetics, technical services, transport and more. Book a time with us, and we will call you when it suits you.

Get easy access to our knowledge!

Join our list and get valuable insights and practical knowledge directly in your mailbox.

Haben wir unseren Standpunkt bewiesen?

Denken Sie, DanBred könnte die richtige Wahl für Sie oder jemanden in Ihrem Bekanntenkreis sein? Klicken Sie unten, um mehr zu erfahren.

GET BIG FAST

DANBRED DUROC
Bred for Business