Die DanBred-Genetik hat das Ziel, robuste und leistungsstarke Schweine hervorzubringen, die von Generation zu Generation stärker und widerstandsfähiger werden. In nur zwei Jahren ist die Ferkelüberlebensrate in Herden mit DanBred-Genetik um 1,6 Prozentpunkte gestiegen – und weitere Fortschritte werden erwartet.
Vielen ist möglicherweise nicht bewusst, dass deutlich mehr als die Hälfte des Zuchtziels von DanBred auf die Verbesserung der Robustheit der Schweine ausgerichtet ist – und das bereits seit mehreren Jahren. Tatsächlich stammen 69 % des gesamten genetischen Fortschritts bei DanBred aus einer höheren Überlebensrate von Ferkeln und Sauen, einer verbesserten allgemeinen Robustheit sowie einer stärkeren Aufzuchtleistung der Sau. Diese vier Faktoren tragen gemeinsam zu einer besseren Tiergesundheit und einem höheren Tierwohl im Bestand bei.
Ferkelüberlebensrate steigt kontinuierlich
Seit Jahren konzentriert sich die DanBred-Zucht auf die Verbesserung der Ferkelüberlebensrate. Mit der Einführung von zwei neuen Zuchtmerkmalen mit Auswirkungen auf die Ferkelüberlebensrate im Jahr 2022 konnten deutliche Fortschritte erzielt werden. Seitdem verbessert sich die Überlebensrate jährlich um nahezu einen Prozentpunkt. Auch wenn Zuchtfortschritt Zeit benötigt, befindet sich die DanBred-Genetik schon seit mehreren Jahren auf dem richtigen Weg zu höheren Überlebensraten.
Der Dänische Landwirtschafts- und Ernährungsrat, der hinter dem Zuchtziel der DanBred-Genetik steht, hat bereits darauf hingewiesen, dass die aktuellen Kennzahlen aus dem Jahr 2025 die niedrigste Ferkelsterblichkeit in Dänemark seit 25 Jahren ausweisen.
Im Zuchtprogramm werden sowohl Tiere mit einem hohen genetischen Potenzial der eigenen Überlebensfähigkeit als auch Sauen mit einem hohen genetischen Potenzial zur erfolgreichen Aufzucht ihrer Ferkel selektiert. Dieser ausgewogene Ansatz schafft die Grundlage für höhere Überlebensraten. Dadurch verfügen DanBred-Schweine in Ihrem Bestand über ein steigendes genetisches Potenzial für Vitalität und Überlebensfähigkeit – und dieses verbessert sich Jahr für Jahr.
Betrieb Thygrisen: Die Sau produziert mehr Milch
Die DanBred-Sau hat mehrfach bewiesen, dass sie häufig ein bis zwei Ferkel mehr absetzen kann, auch wenn sie nicht die der Ferkelanzahl entsprechende Zahl funktionaler Zitzen besitzt.
Auch bei Thygrisen in Dänemark macht man diese Erfahrung. Dort stellt man fest, dass die DanBred-Sau mehr Milch produziert als die zuvor eingesetzte Genetik und große Würfe problemlos versorgen kann. Die Sauen erhalten unabhängig von der Anzahl der funktionalen Zitzen 15 bis 16 Ferkel, und aktuell werden im Bestand durchschnittlich 15 Ferkel pro Wurf abgesetzt.
Durch die gezielte Verbesserung der mütterlichen Aufzuchtleistung steigt gleichzeitig auch die Milchproduktion der Sau. Dies verbessert ihre Fähigkeit, größere Würfe erfolgreich aufzuziehen und schwerere Würfe abzusetzen. Die DanBred-Sau trägt somit dazu bei, dass viele robuste Ferkel erfolgreichen Start ins Leben erhalten.
Bei Thygrisen werden zudem bereits ab der Geburt vitale Ferkel beobachtet. Im Abferkelbereich ist nur wenig Unterstützung bei den Geburten erforderlich, da die Sauen die Abferkelungen weitgehend selbstständig bewältigen und lediglich 0,8 totgeborene Ferkel pro Wurf aufweisen. Dies führt zu hervorragenden Ergebnissen im Abferkelstall, in dem selbst die kleinsten Ferkel sehr gute Entwicklungschancen haben.
Robuste Schweine – Generation für Generation
Die richtige Genetik trägt dazu bei, gesunde und widerstandsfähige Schweine während ihres gesamten Produktionslebens hervorzubringen. In einer Zeit, in der die Produktivität von Schweinen deutlich gesteigert wurde, muss die Robustheit Schritt halten – beide Faktoren sind untrennbar miteinander verbunden.
Das ausgewogene Zuchtziel der DanBred-Genetik gewährleistet einen kontinuierlichen Zuchtfortschritt bei Robustheit und Überlebensfähigkeit. Das Ergebnis sind gesunde Schweine, die sich erfolgreich entwickeln und ihr Leistungspotenzial ausschöpfen können.


