Mehr robuste Ferkel beginnen mit einer Sau, die ihren Wurf erfolgreich aufziehen kann

Wenn mehr Ferkel die ersten Lebenswochen überstehen und dann stark und robust abgesetzt werden, entsteht entlang der gesamten Produktionskette ein Mehrwert. Für Schweinehalter kann eine verbesserte Aufzuchtleistung der Sau zu mehr abgesetzten Ferkeln, einem geringeren Bedarf an Ammen­sauen und einer stabileren Produktion beitragen.

 

Neue Ergebnisse aus der Nucleuszucht zeigen, dass DanBred-Landrasse-Sauen seit 2022 ihre Fähigkeit, Ferkel bis zum 21. Lebenstag erfolgreich aufzuziehen, um 1,5 Ferkel verbessert haben. Bei DanBred-Yorkshire-Sauen beträgt die Verbesserung 1 Ferkel. Diese Entwicklung unterstreicht den Weg, den DanBred verfolgt: dokumentierter Zuchtfortschritt, robustere Schweine und bessere Ergebnisse in der Praxis.

Hinter dieser Entwicklung stehen starke mütterliche Eigenschaften, wie eine hohe Milchleistung und eine verbesserte Ferkelüberlebensrate – Zuchtmerkmale, die gemeinsam dazu beitragen, mehr und starke und gesunde Ferkel bis zum Absetzen aufzuziehen.

 

„Wenn man bedenkt, dass es sich um reinrassige Sauen mit reinrassigen Ferkeln handelt, ist es bemerkenswert, wie gut die Sau ihre Ferkel versorgt – und wie schnell wir die Verbesserung der Aufzuchtleistung in den Zuchtbetrieben feststellen können“, sagt Tage Ostersen, Leiter Zucht & Genetik beim Dänischen Landwirtschafts- und Ernährungsrat (Danish Agriculture & Food Council).

 

Die Entwicklung der mütterlichen Aufzuchtleistung in der Nucleuszucht hat den Zuchtbetrieben deutlich gemacht, dass die DanBred-Sau ein noch größeres Potenzial besitzt als bisher angenommen.

 

Starke Muttereigenschaften

Die Aufzuchtleistung der Sau wurde im Frühjahr 2025 in das Zuchtziel der DanBred-Landrasse- und DanBred-Yorkshire-Sauenlinien aufgenommen. Starke Muttereigenschaften gehören jedoch seit jeher zu den natürlichen Stärken beider Rassen. Mit der Aktualisierung des Zuchtziels im Jahr 2025 wurde der Fokus auf die Verbesserung der Aufzuchtleistung der Sau weiter verstärkt, um sicherzustellen, dass mehr und gleichzeitig robustere Ferkel erfolgreich abgesetzt werden.

Bereits bevor die Aufzuchtleistung in das Zuchtziel aufgenommen wurde, waren deutliche Fortschritte erkennbar. Der Grund dafür ist, dass die Aufzuchtleistung genetisch positiv mit der Ferkelüberlebensrate und dem frühen Wachstum im Abferkelstall korreliert – Merkmale, die seit vielen Jahren Bestandteil des Zuchtziels sind. Deutliche Verbesserungen der Ferkelüberlebensrate bei DanBred-Schweinen hatten daher auch immer einen positiven Einfluss auf die Aufzuchtleistung der Sau gehabt.

 

„Die Verbesserungen, die wir in den vergangenen Jahren in der Nucleuszucht beobachten konnten, werden die Schweinehalter künftig auch in ihren eigenen Beständen erleben. Tatsächlich höre ich bereits von mehreren Betrieben, die eine steigende Anzahl abgesetzter Ferkel pro Wurf feststellen. Mit einer weiteren Verbesserung der Aufzuchtleistung erwarten wir zudem einen sinkenden Bedarf an Ammensauen“, sagt Tage Ostersen.

Die Grafik zeigt die Entwicklung der Anzahl aufgezogener Ferkel bis zum 21. Lebenstag bei DanBred-Landrasse- und DanBred-Yorkshire-Sauen. Die Daten basieren auf Erstlingssauen aus den Nukleusherden mit reinrassigen Würfen.

 

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